Innovative und digitale Lösungen

Team „fischerFinder“ gewinnt Hackathon MESH 23

5/5/2023
Waldachtal

Der Begriff Hackathon leitet sich von den Begriffen „Hack“ und „Marathon“ ab. Ziel eines Hackathons ist es, innerhalb einer bestimmten Dauer, gemeinsam nützliche, kreative oder unterhaltsame Softwareprodukte herzustellen, oder Lösungen für gegebene Probleme zu finden.

Beim MESH Hackathon arbeiten Studierende aus ganz Baden-Württemberg an Problemen rund um die Nachhaltigkeitsziele der UN, die sogenannten SDGs. Unternehmen können dabei eine Challenge stellen, die dann von Teams gelöst werden. 

Die Challenge, die fischer stellte, drehte sich um das SDG 9 „Industrie, Innovation & Infrastruktur“. Dazu zählt zum Beispiel die Förderung einer inklusiven und nachhaltigen Industrialisierung. Die Aufgabe lautete:

„Entwickle einen Ansatz mit den vorhandenen (Produkt-) Daten auf der fischer Website für ein Beratungssystem, welches KI gestützt ist, um den Kunden das richtige Produkt für sein Vorhaben vorschlagen zu können. Idealerweise sind bereits erste Kaufabschlussimpulse wie „Pre-Decisons" oder „Conversional Interfaces" enthalten.“
Die Veranstaltung fand im Startup Lab AI xpress in Böblingen mit circa 70 Personen statt. Von Freitag bis Sonntag konnten die Teilnehmenden an ihren Lösungen arbeiten. Dann mussten die Teams in je 3 Minuten die Jury von ihrer Idee überzeugen. Es wurde eine „Best Solution“ und ein „Best Pitch Award“ für die beste Präsentation gekürt. Die Gewinner der Challenge durften dann auf der Hauptbühne nochmals gegeneinander antreten und wurden von Wissenschaftsministerin Petra Olschowski ausgezeichnet. 

Das Team „fischerFinder“ mit den Studierenden Ayauguli Khuanbai, Christian Ottenhaus und Benedikt Dalferth belegte mit ihrem beeindruckenden ChatBot den ersten Platz. Den zweiten Platz belegte das Team „mobeneConnect“ (Challenge von mobene) und den dritten Platz die Lösung „The Länd App“ (Challenge von THE LÄND).
Die Mannschaft „fischerFinder“ konnte sich mit einer Lösung durchsetzen, die Produktberatung durch künstliche Intelligenz über WhatsApp erlaubt. Dabei werden alle Arten von Eingaben wie Audio, Bild und Text zu Produktmerkmalen übersetzt. Sollten weitere Produktmerkmale fehlen, um das richtige Produkt zu identifizieren, stellt der Bot, der über KI Antworten gibt, so lange Rückfragen, bis ein eindeutiges Produkt identifiziert werden kann. 

Als Preis erhielt das Team „fischerFinder“ einen fischertechnik Baubot, Merchandise von THE LÄND und 4.000 Euro Preisgeld.

Die Challenge der Unternehmensgruppe fischer wurde von insgesamt sechs Teams bearbeitet. Dabei entstanden sechs Konzepte und fünf prototypische Applikationen als Lösung. Dazu gehört ein selbst trainierter ChatBot, der mittels eines Crawlers die Daten einer Webseite verarbeitet. Crawler sind Bots, die das Internet nach Daten durchsuchen. Außerdem entstand ein WhatsApp ChatBot, der Text, Bild und Audio verarbeiten kann.

„Für die Unternehmensgruppe war es ein großartiges Event, um sich bei Studierenden zu profilieren. Und, um neue Ansätze zu den Themen rund um künstliche Intelligenz und Chat-Bots zu erhalten“, resümiert Jan Grosser, Abteilungsleiter Digitalisierung, Vertrieb und Marketing bei der Unternehmensgruppe fischer, das Event.

 

Katharina Hollaus
Pressereferentin Interne Kommunikation,
Nachhaltigkeit
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