Innovative Faserverbundlösungen für eine sichere, langlebige und barrierefreie Bahninfrastruktur standen im Mittelpunkt des Messeauftritts der fisco GmbH auf der InnoTrans 2026 in Berlin vom 22. bis 25. September. Zahlreiche internationale Besucherinnen und Besucher informierten sich am Stand 765 (Halle 5.2) des zur Unternehmensgruppe fischer gehörenden Faserverbund-Experten über modulare Rampensysteme und die nichtbrennbaren FiRe-Konstruktionsprofile aus dem Glasfaserverbundmaterial fi:resist.
„Die InnoTrans verlief für uns sehr erfolgreich“, resümiert Sandra Dehn-Neef, Teamleiterin Projektmanagement der fisco GmbH. „Wir führten mit zahlreichen nationalen und internationalen Besucherinnen und Besuchern Gespräche zu unseren Faserverbundinnovationen für die Bahninfrastruktur und zum aktuellen Branchengeschehen. Der Austausch gab uns wertvolle Impulse für unsere weitere Entwicklung und Folgeaktivitäten.“ Am Stand informierten sich unter anderem Vertreterinnen und Vertreter von Montageunternehmen, Planungs- und Ingenieurbüros sowie Verkehrsunternehmen. Auch internationale Besucher aus Finnland, England, Polen, Südafrika und Korea waren darunter. Besonders großes Interesse galt den modularen Rampensystemen aus Glasfaserverbundwerkstoff (GFK) für den barrierefreien Fahrzeugzugang sowie den FiRe-Konstruktionsprofilen aus dem nachweislich nichtbrennbaren Glasfaserverbundwerkstoff fi:resist. „Unsere modularen Rampensysteme kamen sehr gut an“, betont Sandra Dehn-Neef. „Gleichzeitig stießen die FiRe-Konstruktionsprofile aus fi:resist auf großes Interesse – insbesondere im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten bei hohen Brandschutzanforderungen.“ Seit März 2025 verfügt fi:resist über eine Zulassung des Eisenbahn-Bundesamt (EBA); inzwischen liegt zusätzlich eine Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) vor. Damit ergeben sich für die fi:resist Lösungen zusätzliche Einsatzmöglichkeiten im deutschen und internationalen Markt.
Auch im Rahmen der World Innovation Tour, in die ausgewählte Aussteller eingebunden waren, kamen an allen Messetagen zusätzliche Besucher an den fisco-Stand. Dort informierten sie sich bei Live-Präsentationen über Handläufe aus fi:resist und die modularen Rampensysteme. Darüber hinaus nutzte das fisco-Team verschiedene Netzwerktreffen zum Austausch mit bestehenden Partnern und neuen Interessenten.
Wegbereiter: Mit fisco-Rampen barrierefrei in die Zukunft
Im Mittelpunkt des Messeauftritts standen die modularen Rampensysteme von fisco. Sie ermöglichen den sicheren und selbstständigen Ein- und Ausstieg in Busse sowie U-, S- und Straßenbahnen. Die Systeme gleichen Höhenunterschiede und Spaltmaße zwischen Bahn- beziehungsweise Bussteigkante und Fahrgastraum aus und lassen sich dank ihres Baukastenprinzips effizient an unterschiedliche bauliche Gegebenheiten, Projektanforderungen und Nutzerbedürfnisse anpassen. Aus Glasfaserverbundwerkstoff (GFK) gefertigt, verbinden die Rampen geringes Gewicht mit hoher Belastbarkeit und Beständigkeit. Darüber hinaus ermöglichen sie hohe Montageeffizienz und Flexibilität bei der Projektplanung. Die Rampensysteme erfüllen die Anforderungen der Baustoffklasse Bfl-s1 gemäß DIN EN 13501-1 (schwer entflammbar mit geringer Rauchentwicklung).
Profil zeigen, wenn es darauf ankommt – mit fi:resist
Großes Besucherinteresse galt auch den FiRe-Konstruktionsprofilen aus fi:resist. Der von fisco entwickelte, vollständig anorganische Glasfaserverbundwerkstoff wird im Pultrusionsverfahren hergestellt und ist gemäß DIN EN 13501-1 in die Baustoffklasse A1 eingestuft. Damit ist fi:resist als nichtbrennbar klassifiziert und eignet sich insbesondere für Anwendungen mit hohen Brandschutzanforderungen, beispielsweise in Tunneln und im Bahninfrastrukturbau. Neben seinen Brandschutzeigenschaften bietet der Werkstoff ein geringes Gewicht, eine hohe mechanische Belastbarkeit, Korrosions- und UV-Beständigkeit, elektrische Nichtleitfähigkeit, Funksignaldurchlässigkeit sowie geringe Wärmeleitfähigkeit. Seit März 2025 verfügt fi:resist über die Zulassung des Eisenbahn-Bundesamts (EBA). Inzwischen liegt zusätzlich die Zulassung Z-10.9-963 des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) vor. Dadurch erschließt fisco weitere Projekte in Deutschland und international.
Im Gespräch mit einer Branche in Bewegung
Neben den einzelnen Produkten standen am fisco-Stand ganzheitliche Lösungen für die Bahninfrastruktur im Fokus. Als Teil der Unternehmensgruppe fischer begleitet fisco Kunden weltweit von der Entwicklung und Fertigung bis zur Projektbegleitung vor Ort. Ergänzt wird das Portfolio durch die Befestigungstechnik von fischer. „Wir nehmen viele neue Anregungen, Kontakte und Ansätze aus Berlin mit und freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Partnern die nächsten Lösungen und Projekte zu entwickeln“, betont Sandra Dehn-Neef.
Mit ihrem Messeauftritt auf der InnoTrans verdeutlichte die fisco GmbH, wie sie mit innovativen Faserverbundlösungen einen Beitrag zu einer sicheren, langlebigen und barrierefreien Mobilität leistet.