Beim Bau des neuen Biotechnologie-Zentrums auf dem Campus Plesso Navile der Universität Bologna kamen chemische und mechanische Lösungen des Befestigungsexperten fischer zum Einsatz. Das Projekt stärkt nicht nur die Forschungsinfrastruktur in den Bereichen Chemie, Pharmazie und Biotechnologie, indem es Synergien zwischen Wissenschaft und Industrie fördert, sondern ist auch ein wichtiger Bestandteil der Stadtentwicklung Bolognas.
Das neue Zentrum am Forschungskomplex Plesso Navile ist Teil eines umfassenden Projekts zum Ausbau der Infrastruktur an der altehrwürdigen Universität Bologna, die 1088 gegründet wurde und die älteste durchgehend bestehende Universität der Welt ist. Es umfasst hochmoderne Labore, Bereiche für angewandte Forschung sowie komplexe technische Anlagen, die für den Betrieb wissenschaftlicher Geräte und Sicherheitssysteme unerlässlich sind. Die Anforderungen an die Befestigungstechnik waren aufgrund der sensiblen Laborumgebung, der erforderlichen Erdbebensicherheit und der komplexen Haustechnik besonders hoch.
Zuverlässige Lösungen für komplexe Anforderungen
Um die Stabilität, Sicherheit und Langlebigkeit der technischen Anlagen zu gewährleisten, hat fischer maßgeschneiderte Befestigungslösungen geliefert. Dazu gehören Hochleistungsmörtel, Bolzenanker und Betonschrauben für die Befestigung von Rohrleitungen sowie diverse Produkte aus dem Bereich Installationssysteme, die eine flexible und bei Bedarf anpassbare Verlegung der Anlagen ermöglichen. Die Lösungen minimieren zudem Vibrationen und mechanische Störungen, was für den Schutz empfindlicher Laborgeräte entscheidend ist.
„Die Umsetzung eines solchen Projekts erfordert einen engen Austausch mit dem Kunden und die Bündelung von Fachwissen, um präzise und zuverlässige Lösungen liefern zu können“, betont Marco Zanellato, Key Account Manager am italienischen Standort der Unternehmensgruppe fischer in Padua.
Digital geplant, effizient umgesetzt
Ein entscheidender Faktor für den Erfolg des Projekts war die enge Zusammenarbeit zwischen dem italienischen Ingenieurteam von fischer und den Projektpartnern. Dabei ermöglichte es die Bemessungssoftware von fischer, die Befestigungssysteme präzise auf die statischen und dynamischen Belastungsanforderungen zuzuschneiden. Auch wurde das Building Information Modeling (BIM) genutzt, um die Befestigungs- und Installationskomponenten in das digitale Gebäudemodell zu integrieren.
Ein Beitrag zur Zukunft der Forschung
Durchgeführt wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit der für die Bauausführung verantwortliche ITI Impresa Generale S.p.A. und dem für die Planung zuständigen Studio di Ingegneria Diana Giarola. „Die größte Herausforderung bestand darin, zugelassene Befestigungslösungen zu finden, die den baulichen und technischen Anforderungen eines für die wissenschaftliche Forschung konzipierten Gebäudes gerecht werden. Durch sorgfältige Planung ist es uns gelungen, Lösungen zu entwickeln, die Zuverlässigkeit, Sicherheit und Langlebigkeit gewährleisten“, bringt es Davide Radio vom Ingenieurteam der italienischen Landesgesellschaft der Unternehmensgruppe fischer auf den Punkt.
Mit innovativer Befestigungstechnik und fundierter ingenieurtechnischer Unterstützung hat fischer einen wesentlichen Beitrag zur Realisierung des technisch anspruchsvollen Forschungsgebäudes in Bologna geleistet. Mit diesem zukunftsweisenden Projekt an der ältesten Universität der Welt trägt der Befestigungsexperte aus dem Schwarzwald mit zur Entwicklung einer modernen Forschungsumgebung in Europa bei.
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