fischer Hinterschnittanker für sichere, repräsentative Ansicht der Sabah Al-Salem Kuwait Universität

Fester Halt für harmonische Fassade

7/15/2020
Waldachtal
Das Projekt „Student Activities and Athletic Facilities (SAAF)“ umfasst zehn Gebäude auf einer bebauten Fläche von mehr als 200.000 Quadratmetern. Sie enthalten Sport- und Freizeitangebote für Studierende aller Fachbereiche mit einer Kapazität für rund 40.000 Personen. Skidmore, Owings & Merrill LLP (SOM) aus den USA waren die Entwurfsarchitekten. Sie arbeiteten mit Gulf Consult (GC) aus Kuwait zusammen, dem Ingenieurbüro für das Projekt.

Den Mittelpunkt des Areals bilden zwei sechsstöckige Hauptgebäude, jeweils ein „Athletic, Recreation and Aquatic Centre (ARAQ)“ für Männer und Frauen. Sie beherbergen Zentren für Leistungs-, Freizeit- und Wassersport sowie Teile des Studentenwerks. Ein Innenhof unterteilt dabei physisch die Frauen- und die Männerseite mit jeweils gleichem Angebot und Umfang. Zum Projekt gehören außerdem zwei kleinere Sportanlagen, zwei Informationsstellen, der Hauptsitz des Studentenwerks, eine Haltestelle für den Busverkehr des Campus, eine Tennishalle mit 2.000 Plätzen sowie ein Fußball- und Leichtathletikstadion im Freien mit Kapazitäten für 15.000 Zuschauer. 

Eine Kalksandstein-Fassade verleiht den Hauptgebäuden (ARAQ) eine edle und natürliche Wirkung. Charakteristisch sind die dreieckigen Fenster, die modular und passend zur Sonnenausrichtung angeordnet sind. Ein Teil der etwa 75.000 Quadratmeter großen Fassade wurde mit 15.000 FZP II M8i Innengewindeankern befestigt. Die Ausführung der Fassade startete 2019 und ist Anfang 2020 bereits erfolgreich abgeschlossen worden. 

„Wir überzeugten die Fassadenbauer mit unserem umfassenden technischen Support von der Planung und Berechnung bis zur Unterstützung bei der Ausführung vor Ort“, betont Jan Zimmermann, Marktmanager Fassadensysteme. „Daneben sprechen die Vorteile unserer Zykon-Plattenanker für sich.“ So werden die FZP II formschlüssig und völlig spreizdruckfrei im konisch hinterschnittenen Bohrloch im Naturstein befestigt. Diese Technik sorgt für niedrigere Plattenbiegemomente als bei Randbefestigungen. Gegenüber den Alternativlösungen werden zusätzlich höhere Tragfähigkeiten erreicht. 

„Von Vorteil ist es zudem, dass die Innengewindeanker bündig in die vorgefertigten Platten gesetzt werden“, unterstreicht Jan Zimmermann. „Somit wird Platz beim Transport gespart, da kein überstehendes Gewinde entsteht.“ Ein weiterer Vorzug ist, dass sich die Anker beliebig an der Plattenrückseite anbringen lassen. Dadurch ermöglichen sie eine größere Freiheit bei der Planung und Ausführung sowie optimale Nutzung der technischen Materialeigenschaften des Natursteins. Und sollte einmal der Bedarfsfall eintreten, so lassen sich einzelne Platten austauschen. „Unsere Hinterschnittanker sind selbst im Fugenbild nicht sichtbar ausgeführt und tragen so zur hochwertigen und harmonischen Fassadenansicht bei“, nennt Jan Zimmermann einen weiteren Vorteil. „So vereinen sie sicheren Halt mit hohen ästhetischen Ansprüchen der Fassaden der ARAQ-Centren.“
 

 

Katharina Siegel-Rieck
Pressereferentin fischer Befestigungssysteme,
fischer Electronic Solutions
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