Im Fassadenbereich gibt es zahlreiche Lösungen, um das Bekleidungsmaterial an eine Unterkonstruktion zu bekommen. Das können sowohl sichtbare als auch unsichtbare Befestigungen sein. Noch viel stärker als an der Fassade fällt der optische Unterschied bei Bekleidungsmaterialien an Objekten ins Auge, an die der Betrachter ganz dicht herantritt und deswegen jedes noch so kleine Detail bewusst oder unbewusst wahrnimmt. Eine falsch gewählte Befestigung im Bereich Shop-Design kann beispielsweise die optische Wirkung des gesamten Ladenkonzeptes beeinträchtigen. „Nicht nur der Interior Designer kennt das Problem“, weiß fischer Anwendungstechniker Uwe Johnen aus seiner täglichen Berufspraxis heraus. „Auch Messebauer und so manche Möbelhersteller wissen, dass die Anker-Auswahl stark über die Raumwirkung entscheidet und wenden sich daher öfters an uns, um Lösungen zu finden, die gleichzeitig stilvoll und sicher sind.“ Unter gestalterischen Gesichtspunkten wird oft die unsichtbare gegenüber der sichtbaren Befestigung bevorzugt. Das ist einfacher gesagt als getan, denn allzu viele Möglichkeiten werden nicht angeboten. „Mechanische Befestigungen sind hierbei gegenüber einer Verklebung wirtschaftlicher sowie weniger arbeitsaufwändig und zeitintensiv in der Verarbeitung“, betont Johnen. „Wir bieten hier mit unserem Hinterschnitt-Plattenanker FZP II eine wahre Fülle an Befestigungslösungen für nahezu alle gängigen Plattenwerkstoffe an.“
So können dickwandige Steinplatten wie Granit, Marmor oder Travertin ebenso unsichtbar befestigt werden, wie dünne Plattenmaterialien, beispielsweise Keramikplatten, Faserzement oder HPL. Während die Naturwerksteinplatten bereits ab 20 mm Stärke mit dem FZP II befestigt werden können, beträgt die Mindestplattendicke bei Faserzement oder HPL gerade mal 8 mm.
Im Gegensatz zu einer Klammerlösung steht kein Material an der Oberfläche heraus, welches eine optische Störung der Sichtflächen darstellt oder gar zu einer Verletzungsgefahr führt. So können Besucher auf Ausstellungsmessen und andernorts an der bekleideten Wand dicht entlanglaufen. Gerade auch im Bereich des direkten Digitaldrucks oder Schilderbaus bietet der Anker einzigartige Möglichkeiten, wenn das Substrat eine solide massive Platte ist. Thekenbauer können spielend im Lebensmittelbereich die strengen Hygieneanforderungen erfüllen, da der FZP II die Oberfläche nicht durchdringt und diese leicht zu reinigen bleibt. „Außerdem sind die mit dem Hinterschnitt-Anker verbauten Platten anders als bei verklebten Lösungen wieder entnehmbar und somit auch austauschbar“, so Johnen.
Shop-Front-Herstellern steht meist wenig Platz zur Verfügung. Hier hilft bei Natursteinplatten der einzigartige Abstandsdübel FZP II SO, der den Ausgleich von Plattentoleranzen ermöglicht. Eine Veränderung der Unterkonstruktion ist nicht notwendig. Zudem kann durch den Leibungswinkel eine Leibungsplatte direkt an eine Mutterplatte montiert werden, so dass auf eine Unterkonstruktion komplett verzichtet und damit Platz gespart werden kann. Die Funktionsweise des Ankers ist einfach. Er wird in einem hinterschnittenen Bohrloch eingeführt und durch ein passendes fischer Setzwerkzeug verspreizt. Da der Anker in einem Hinterschnitt-Bohrloch sitzt, übt er keinerlei Spreizdruck auf das Material aus und schont dieses. Der Dübel hält durch seine formschlüssige Verbindung. Die Bohrlöcher lassen sich entweder auf einer CNC-Anlage mit entsprechenden fischer-Bohrfräsern herstellen oder mit speziellen Bohrmaschinen, die fischer verkauft und verleiht. Der Verarbeiter kann dabei wiederum zwischen rationell fertigenden Werkstattmaschinen oder Baustellenmaschinen wählen. Bei allen weiteren Fragen steht fischer mit hoher Beratungskompetenz und umfangreichen Serviceleistungen den Planern und Anwendern zur Seite.
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