fischer Innomation zeigt Zukunftslösungen für Industrie 4.0

Intelligente Anlagenkontrolle trifft auf digitale Zwillinge

5/26/2026
Waldachtal

Auf der diesjährigen all about automation in Heilbronn zeigte fischer eine komplette Innovationskette: Intelligente Datenerfassung, Übertragung an die Demonstrationszelle und Fernüberwachung der Automatisierungslösung für zukunftssichere Systeme. Mit einem erweiterten technologischen Portfolio präsentierte der Sondermaschinenbauer innovative Ansätze für Condition Monitoring, Predictive Maintenance und digitale Zwillinge – Schlüsselfaktoren für höhere Verfügbarkeit und effizientere Produktionsprozesse.

Das Herzstück der Messepräsentation war eine optimierte Demonstrationszelle mit innovativen Überwachungsfunktionen. Neben der bewährten Architektur mit zukunftsweisendem Linear-Transfersystem und sechsachsigem Roboterhandling verfügte die Anlage erstmals über ein zweites Bedienterminal an einer zusätzlichen Kontrollstelle. Dies ermöglicht parallele Überwachungsaufgaben und demonstriert, wie dezentrale Monitoring-Systeme die Flexibilität in modernen Produktionsumgebungen erhöhen können. Das erweiterte FlexModul unterstreicht dabei die Skalierbarkeit bei schwankender Losgröße als modulare Lösung von fischer Innomation.

„Der Fokus liegt heute darauf, Anlagen nicht nur effizienter zu produzieren, sondern sie auch intelligent zu überwachen und zu steuern. Mit unseren Condition-Monitoring-Systemen geben wir Kunden vollständige Kontrolle über den Zustand ihrer Maschinen – in Echtzeit", erläutert Eckhard Bukenberger, Bereichsleiter fischer Innomation.

Im Mittelpunkt stand die Integration eines digitalen Zwillings, der die gesamte Produktionsstrecke virtuell abbildet. Diese 1:1-Repräsentation des realen Systemverhaltens ermöglicht virtuelle Inbetriebnahme und Simulation vor physischer Montage – mit direkter Kopplung von Mechanik, Elektrik und Steuerung. Der Vorteil: Fehler in der Programmierung sind frühzeitig erkennbar, Durchlaufzeiten verkürzen sich erheblich, und Mehraufwände durch späte Fehlererkennung entfallen. 

Dabei diente die fischertechnik Lernfabrik 4.0 (24V) als digitales Bindeglied: Sie erfasste Daten in Form von Visitenkarten, leitete diese automatisiert zur KI-Analyse weiter und übergab die verarbeiteten Ergebnisse per OPC-UA an die Demonstrationszelle zur Teilebeschriftung. So demonstrierte fischer Innomation einen vollintegrierten Workflow aus Datenerfassung, KI-Verarbeitung und automatisierter Fertigung.

Die Zusammenarbeit mit fischer Consulting brachte erneut Synergien: Während das Consulting-Team Best Practices zur Digitalisierung von Produktionsprozessen vorstellte, zeigte fischer Innomation die technische Umsetzbarkeit durch konkrete Beispiele. Diese Kombination aus Strategie und praktischer Innovation resonierte stark mit Besucherinnen und Besuchern und führte zu intensiven Fachgesprächen über Industry-4.0-Roadmaps und Automatisierungsprojekte.

Mit einem erfahrenen Team von rund 40 Spezialisten begleitet fischer Innomation Kunden von der Konzeption über die Realisierung bis zum laufenden Service – online und vor Ort. Die Integration innovativer Technologien wie digitale Zwillinge, Condition Monitoring und dezentrales Monitoring unterstreicht, wie das Unternehmen Automatisierung mit intelligenter Datennutzung verbindet. „Unsere Kunden erhalten mit unseren Lösungen volle Transparenz: Sie verstehen ihre Anlagen und können sie selbstständig optimieren", fasst Eckhard Bukenberger zusammen. 

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