53 operative Gesellschaften, weltweit im Einsatz, mehr als sechs Jahrzehnte internationale Erfahrung: Die Unternehmensgruppe fischer ist heute dort präsent, wo gebaut, entwickelt und Zukunft gestaltet wird. Von Europa über Asien und den Nahen Osten bis nach Amerika reicht das globale Netzwerk. Produkte und Lösungen aus dem Nordschwarzwald finden sich überall in bekannten Sportarenen, an internationalen Flughäfen, in großen Infrastrukturprojekten und in moderner Architektur. Rund um den Globus.

Menschen vor Ort
Doch internationale Präsenz lässt sich nicht allein in Ländern, Standorten oder Zahlen messen. Dahinter stehen Menschen, die die Märkte vor Ort verstehen. Teams, die Kunden beraten. Produktionsstätten, die regionale Anforderungen berücksichtigen. Und ein weltweiter Austausch von Wissen, Erfahrungen und Ideen.
Was heute wie ein globales Netzwerk wirkt, begann vor 65 Jahren mit zwei Mitarbeitenden in Frankreich. Seit der Gründung der ersten Landesgesellschaft 1961 ist die Welt für fischer Schritt für Schritt größer geworden. Heute entstehen neue Gesellschaften in Wachstumsregionen wie kürzlich in Saudi-Arabien, Malaysia und Bulgarien. Produktionskapazitäten werden international ausgebaut und Entwicklungsnetzwerke über Ländergrenzen hinweg geknüpft.
Internationalisierung ist bei fischer deshalb keine Entwicklung der jüngeren Vergangenheit. Sie ist Teil der Unternehmensgeschichte – und zugleich ein Blick nach vorn.
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Dort sein, wo die Kunden sind
Hinter der Gründung einer neuen Landesgesellschaft steht dabei mehr als die Erschließung eines weiteren Marktes. Entscheidend ist die Nähe zu den Kunden. Märkte unterscheiden sich – bei Anforderungen, Normen, Bauweisen, Vertriebswegen und Anwendungen. Wer diese Unterschiede kennt und vor Ort präsent ist, kann schneller reagieren, Lösungen gezielter entwickeln und langfristige Partnerschaften aufbauen.
Deshalb verbindet fischer internationale Stärke mit lokaler Verantwortung. Die Landesgesellschaften kennen ihre Märkte und Kunden, während sie gleichzeitig auf das weltweite Wissen und die Ressourcen der Unternehmensgruppe zurückgreifen können. So entsteht ein Netzwerk, in dem Erfahrungen und Kompetenzen über Ländergrenzen hinweg geteilt werden.
Diese Nähe zeigt sich auch in den Produktionsstrukturen. Neben Deutschland produziert fischer in Italien, Tschechien, Argentinien, Brasilien, China, Vietnam, Indien und Saudi-Arabien. Das stärkt die Flexibilität und ermöglicht es, Kunden in unterschiedlichen Regionen noch schneller und nach Bedarf zu versorgen.
Mit dem neuen Logistikzentrum im spanischen Mont-roig del Camp kommt seit diesem Jahr ein weiterer strategischer Baustein hinzu. Die hochautomatisierte Anlage erhöht die Lagerkapazität auf der Iberischen Halbinsel um 50 Prozent und versorgt die Märkte in Spanien, Portugal und Andorra.
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Internationalisierung bedeutet auch voneinander lernen
Globalisierung funktioniert bei fischer nicht als Einbahnstraße. So profitieren einerseits die Märkte vom Wissen der Unternehmensgruppe – und auch fischer selbst lernt von den Entwicklungen in den Regionen.
China ist dafür ein eindrucksvolles Beispiel. Seit der Gründung der Landesgesellschaft vor 30 Jahren liefert die Dynamik des chinesischen Marktes Impulse für weltweite Entwicklungen und in den vergangenen Jahren vor allem auch für Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz. Entwicklungs- und Kompetenznetzwerke in China, Tschechien und künftig auch Indien tragen dazu bei, Lösungen näher an den jeweiligen Märkten zu entwickeln.
Das Prinzip lautet: in den Märkten für die Märkte. Lokale Anforderungen fließen früh in Entwicklung und Anwendung ein. Gleichzeitig können Erkenntnisse aus einzelnen Ländern anderen Gesellschaften zugutekommen. Internationalisierung wird so zu einem gegenseitigen Austausch von Wissen, Erfahrungen und Ideen.
Auch Kooperationen mit Universitäten gehören dazu. Partnerschaften beispielsweise in China schaffen Verbindungen zu Forschung, Technologie und jungen Talenten. Studierendenaustausch, gemeinsame Forschungsprojekte und neue akademische Kooperationen erweitern das internationale Netzwerk über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus.

Internationale Präsenz schafft Chancen bei Großprojekten
Wie wichtig ein globales Netzwerk ist, zeigt sich auch bei internationalen Bauprojekten. fischer Lösungen kommen weltweit dort zum Einsatz, wo anspruchsvolle Bauwerke entstehen – von Stadien und Flughäfen bis zu Hochhäusern und großen Infrastrukturprojekten.
In Saudi-Arabien etwa ist fischer an zahlreichen bedeutenden Bauvorhaben beteiligt. Dazu gehören Projekte wie der Jeddah Tower, dem mit über einem Kilometer künftig höchsten Gebäude der Welt, das Red Sea Project, der neue internationale Flughafen in Riad und mehrere Stadien für die FIFA-Weltmeisterschaft 2034. Die eigene Landesgesellschaft mit Standorten in Riad, Dschidda, Dammam und Tabuk sowie einer Produktion in Dammam schafft dafür zusätzliche Nähe zum Markt.
Ähnliche Beispiele gibt es auf der ganzen Welt. Die internationale Präsenz eröffnet damit nicht nur neue Märkte, sondern ermöglicht auch die Beteiligung an Projekten, die technologisch und baulich neue Maßstäbe setzen.
