Warum fischer externe Perspektiven einbezieht
Zwei Tage lang stellte sich das fischer Nachhaltigkeitsteam um Bereichsleiter Christian Ziegler den kritischen Fragen und Anmerkungen der 26 Stakeholder. Alle zwei Jahre lädt das Unternehmen zu diesem Dialog ein, der bewusst unbequem sein darf. „Wir gewinnen dadurch wertvolle Impulse für unsere strategische Weiterentwicklung“, erläutert Christian Ziegler das Treffen im Nordschwarzwald.
Nachhaltigkeit aktiv leben: Kultur und Strategie im Fokus
Im Mittelpunkt des Dialogs stand eine zentrale Fragestellung: Wie lassen sich die steigenden gesetzlichen und gesellschaftlichen Anforderungen im Bereich Nachhaltigkeit erfüllen und das Thema gleichzeitig noch tiefer in der Unternehmenskultur verankern?

Vier Workshops zu ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen
Um konkrete Handlungsoptionen für die Zukunft zu erarbeiten, widmeten sich die Teilnehmer vier thematischen Workshops. Diese befassten sich mit den zentralen Spannungsfeldern und Zielkonflikten, mit denen Industrieunternehmen im Kontext Nachhaltigkeit derzeit konfrontiert sind.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshop eins beschäftigten sich mit dem Thema Produktentwicklung, Marketing und Kommunikation mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit.
In Workshop zwei wurden Aspekte zu den Themen Lieferkette und Governance ausgetauscht.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des dritten Workshops befassten sich mit dem Thema Personal und dessen Weiterentwicklung. In Workshop vier wurden Maßnahmen zum Klimaschutz ausgetauscht und diskutiert.

Nachhaltigkeit entsteht dort, wo Ökologie, Ökonomie und Soziales zusammenkommen. Der Erfolg einer Strategie entscheidet sich nicht auf dem Papier, sondern bei den Menschen, die sie jeden Tag mit Leben füllen.
Julia Eckey, Geschäftsführerin des bundesweiten Netzwerks Klimaschutz-Unternehmen e. V., hob die strategische Bedeutung des Treffens hervor:
„Der fischer Stakeholder-Dialog hat einmal mehr gezeigt, wie Nachhaltigkeit strategisch zum Unternehmenserfolg beitragen kann. Qualität und Nachhaltigkeit gehen hier Hand in Hand! Das schafft Vertrauen – bei Kundinnen und Kunden ebenso wie bei uns als Stakeholder. Die Klimaschutz-Unternehmen begleiten diesen Weg auch künftig sehr gerne.“
Auch Christian Ziegler, Bereichsleiter für Nachhaltigkeit, Umwelt und Energie bei fischer, zog eine positive Bilanz für den Standort Tumlingen und die gesamte Unternehmensgruppe: „Der konstruktiv-kritische Blick von außen ist für uns unverzichtbar. Er hilft uns, unsere Ausrichtung nachzuschärfen und kontinuierlich zu verbessern.“

