Diese Frage stellten sich die Fünftklässlerinnen Nora und Hannah aus Freudenstadt, während sie in der Lehrwerkstatt der Unternehmensgruppe fischer konzentriert an einer Werkbank arbeiteten. Mit Säge, Bohrmaschine und Feile fertigten sie eine Futterstelle für Vögel aus Holz und Metall – und entdeckten dabei, wie spannend technische Berufe sein können.
Der Girls'Day bei fischer zeigt jedes Jahr aufs Neue: Technik kennt kein Geschlecht. Entscheidend sind Neugier, Interesse und die eigenen Fähigkeiten.
Der bundesweite Girls'Day bietet Mädchen die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Auch die Unternehmensgruppe fischer öffnet an diesem Tag ihre Türen und lädt Schülerinnen dazu ein, technische Ausbildungsberufe hautnah zu erleben.
Anstatt nur zuzuschauen, legen die Teilnehmerinnen selbst Hand an: Sie bohren, sägen, feilen, löten und konstruieren. Dabei sammeln sie praktische Erfahrungen und gewinnen Einblicke in den Arbeitsalltag technischer Berufe.
Gerade diese direkten Erlebnisse helfen dabei, Berührungsängste abzubauen und neue berufliche Perspektiven zu entdecken.

Genau hier setzt die Unternehmensgruppe fischer an. Weibliche Auszubildende übernehmen eine wichtige Rolle als Botschafterinnen für technische Berufe.
Beim Girls'Day zeigen angehende Industriemechanikerinnen wie Hanna Eberhardt und Emely Woiczikowski den Schülerinnen den sicheren Umgang mit Werkzeugen wie Zange, Lötkolben und Bohrmaschine. Auf Augenhöhe vermitteln sie nicht nur fachliches Wissen, sondern auch Selbstvertrauen.
Vorbilder sind aus meiner Sicht der entscheidende Schlüssel, um mehr Mädchen und Frauen für technische Berufe zu gewinnen.