Digitalisierung auf der Baustelle

Ein Weltrekord, der Geschichte schreibt

Digitalisierung auf der Baustelle

Digitalisierung auf der Baustelle: Wie unser fischer Baubot Baustellen revolutioniert

Ein Weltrekord der Geschichte schreibt

3.717. Diese Zahl ist weder ein Passcode noch eine Postleitzahl – sie ist ein Meilenstein. Ein einzelner fischer Baubot hat diese Anzahl an Bohrlöchern in nur 24 Stunden in Beton gebohrt und damit einen Guinness-Weltrekord aufgestellt. Doch dieser Rekord ist nur der Anfang einer Transformation, die die Baubranche grundlegend verändern wird.

Von der Vision zur Realität

Emil Kral, Geschäftsführer der 2024 gegründeten fischer BauBot Services GmbH, blickt auf eine einzigartige Karriere zurück. Jahrelang als BIM-Projektleiter weltweit für fischer tätig, bringt er die perfekte Mischung aus Erfahrung und Verständnis für Digitalisierung auf der Baustelle mit.

Dabei ist die Entwicklung schneller vorangegangen, als Emil Kral selbst erwartet hätte:

„Vor 10 Jahren konnte ich mir nicht vorstellen, dass wir so schnell schon mit solcher Technologie auf Baustellen unterwegs sein werden." 

Praxiserfolge in beeindruckenden Projekten

Projekt

Leistung

Engelbergtunnel, Leonberg

3 Baubots setzten über 9.000 Bohrlöcher

Stadtentwicklung Utrecht

Bohrungen in 20 Metern Höhe, vollautomatisch

Weltrekord

3.717 Bohrlöcher in 24 Stunden

 

BIM und Robotik: Eine perfekte Synergie 

Emil Krals Vergangenheit als BIM-Manager prägt seine Arbeit maßgeblich. BIM (Building Information Modeling) ist nicht nur eine Software – es ist ein ganzheitliches Datenmanagement-System, das den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden abdeckt.

„Unser Ziel war Big BIM – ein Modell, das durch den ganzen Lebenszyklus von Gebäuden mitlebt und mit Daten befüllt wird. Roboter, die automatisiert Berichte schicken, können alles zurück ins Modell überspielt werden."  

© fischer

Die Kombination schafft mehrfachen Mehrwert:

Menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Bauarbeiter
Planung und Datenmanagement durch BIM
Automatisierung und Effizienzsteigerung durch Robotik

Herausforderungen meistern: Tunnelbaustellen im Fokus

Tunnelprojekte sind keine einfachen Einsätze. Im Engelbergtunnel (eines der meistbefahrenen Autobahntunnel Deutschlands) mussten die Baubots besondere Hürden überwinden:

  • Komplexe Geometrien: Gekrümmte Tunnelwölbungen, keine geraden Referenzflächen
  • Betriebsbedingte Einschränkungen: Arbeiten unter laufendem Verkehr und in Nachtschichten (22:00 Uhr – 5:00 Uhr)
  • Logistische Herausforderungen: In einem 32 km langen Bahntunnel in Österreich mussten Operatoren täglich fast 2 Stunden mit dem Fahrrad zur Baustelle fahren

Trotz dieser Hürden überzeugt der Baubot mit Präzision und Zuverlässigkeit.

 

 
Menschen statt Maschinen – Ein wichtiger Unterschied
 
Ein häufiges Missverständnis: Der Baubot ersetzt keine Arbeitsplätze, sondern würdigt die menschliche Arbeit auf. Emil Kral betont dies deutlich:
„Bohren ist aus meiner Sicht nicht eine menschenwürdige Arbeit. Mit Robotern machen wir die Arbeit menschenwürdig und entlasten die Menschen körperlich schwerer Tätigkeiten."  
 
Warum der Baubot die Lösung für die Baubranche ist

Herausforderung

Lösung

Fachkräftemangel

Automatisierung von körperlich anstrengenden Arbeiten

Schlechte Arbeitsbedingungen

Menschen können sich besseren, qualifizierten Aufgaben widmen

Effizienzprobleme

Roboter arbeiten präzise, schnell und unermüdlich

Sicherheitsbedenken

Gefährliche Arbeiten auf 20 Metern Höhe ohne Risiken

Mit Märchennamen zu besserer Zusammenarbeit

Ein überraschend persönlicher Touch: Jeder fischer Baubot hat einen Namen. Anna, Sven, Dori, Nemo, Maria, Pablo, Markus, Siggi – viele stammen aus Märchen oder Animationsfilmen.

„Es ist unglaublich, wie das eigentlich mit den Menschen dann gut funktioniert. Jeder Roboter hat ein bisschen andere Tücken und manchmal verhält sich ein bisschen anders. Es macht die Arbeit wesentlich leichter, wenn wir so leicht merkbare Namen haben."  

Diese Benennung schafft eine subtile, aber wichtige emotionale Verbindung zwischen Mensch und Maschine.

„Wir werden sicher in diesen technischen Geschichtebüchern dabei sein. We will shape the future of buildings.
Emil Kral, Geschäftsführer fischer BauBot Services GmbH [No text in field]

Fazit: Revolution auf der Baustelle

Der fischer Baubot ist mehr als eine technische Innovation. Er ist ein Statement für eine bessere, sicherere und effizientere Baubranche. Während traditionelle Baustellen mit Fachkräftemangel und schlechten Arbeitsbedingungen kämpfen, zeigt fischer einen neuen Weg: Mensch und Maschine arbeiten zusammen – nicht gegeneinander.

Die Revolution auf der Baustelle hat begonnen. Und sie heißt Baubot.

Ausblick: Die Zukunft der Baurobotik

Die nächsten 5 bis 10 Jahre versprechen noch mehr:

Geplante Entwicklungen:

  • Automatisiertes Dübelsetzen
  • Applikationen wie Schleifen, Rillen, Einfräsen und Betonschneiden
  • Mehrroboter-Systeme (bis zu 10 Roboter auf einer Baustelle)
  • Integration von Montagearbeiten
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