Die Anforderungen an die Bauwirtschaft steigen weltweit. Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Automatisierung und neue Baustoffe verändern die Branche grundlegend. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, braucht es kontinuierliche Forschung und Entwicklung sowie einen engen Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie.
Die Unternehmensgruppe fischer verfolgt genau diesen Ansatz. Seit Jahrzehnten investiert das Unternehmen in Forschung, technologische Innovationen und internationale Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen. Ziel ist es, die neuen Anforderungen über Forschungsprojekte auf die Befestigungsbranche und die Anwendungen in der Praxis zu überführen.
Innovationskraft entsteht selten im Alleingang. Gerade in technologieintensiven Branchen wie dem Bauwesen zeigt sich immer deutlicher, dass tragfähige Lösungen erst im Zusammenspiel von wissenschaftlicher Forschung und industrieller Anwendungspraxis heranreifen. Der enge Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist damit zu einem entscheidenden Faktor geworden, nicht nur für die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Unternehmen, sondern auch für den technologischen Fortschritt und den gesellschaftlichen Nutzen insgesamt. Die Unternehmensgruppe fischer setzt seit jeher auf dieses Prinzip und versteht Forschung und Entwicklung als festen Bestandteil ihrer Unternehmenskultur.
Forschung als Fundament des Fortschritts
Die Forschung bildet die Grundlage für nahezu jede technologische Weiterentwicklung. Wo kontinuierlich in neue Ideen, Technologien und Werkstoffe investiert wird, entstehen nicht nur bessere Produkte und Lösungen, die effizienter und sicherer sind, sondern mitunter auch völlig neue Anwendungsfelder. Themen wie künstliche Intelligenz, Robotik und Digitalisierung gewinnen im Bauwesen zunehmend an Bedeutung und verändern die Art und Weise, wie rund um den Globus geplant, entwickelt und gebaut wird.

Die Brücke zwischen Theorie und Praxis
Damit Forschungsergebnisse nicht auf dem Papier verharren, sondern den Weg in die praktische Anwendung finden, braucht es einen strukturierten Dialog. Gemeinsame Projekte und ein regelmäßiger fachlicher Austausch zwischen der Wissenschaft und der Industrie schaffen genau diese Verbindung. Sie ermöglichen es, technologische und wirtschaftliche Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und in konkrete Handlungsfelder zu überführen. Der Nutzen dieses Zusammenspiels ist wechselseitig: Die Wissenschaft profitiert von realen Anwendungsfällen und praxisnahen Fragestellungen, während die Industrie Zugang zu aktuellen Forschungserkenntnissen und wissenschaftlicher Exzellenz erhält. Unternehmen wie fischer bündeln diesen Austausch etwa in einem eigens gegründeten wissenschaftlichen Beirat, welcher wissenschaftliche Exzellenz mit unternehmerischer Praxiserfahrung vereint und die strategische Ausrichtung aktiv mitgestaltet.
Stiftungsprofessuren als Hebel der Zukunftsforschung
Ein weiteres wirkungsvolles Instrument dieser Zusammenarbeit sind Stiftungsprofessuren. Sie ermöglichen es, gezielt an Zukunftsthemen zu forschen. Solche Professuren fördern nicht allein die Forschung, sondern auch den wissenschaftlichen Nachwuchs und den Transfer von Wissen über Ländergrenzen hinweg. Die enge Verzahnung von akademischer Forschung und Ingenieurpraxis trägt mit dazu bei, die nächste Generation von Fachkräften auszubilden und internationale Forschungsnetzwerke zu stärken.

Für mich ist es sehr wichtig, dass wir uns mit dem Morgen und Übermorgen beschäftigen und unser Unternehmen darauf vorbereiten.
Die Unternehmensgruppe fischer engagiert sich in diesem Feld mit mehreren weltweit einzigartigen Professuren – nach Standorten in Stuttgart und Wien zuletzt auch mit einem strategischen Forschungsschwerpunkt in China. Geleitet wird die im Jahr 2026 an der renommierten Shanghaier Tongji-Universität gegründete Stiftungsprofessur von Professor Jiao-Long Zhang, einem international anerkannten Experten im Bereich des Tunnelbaus.
Aktuell fördert die Unternehmensgruppe neben der Professur an der Tongji-Universität auch die Stiftungsjuniorprofessur “Konstruktives Kleben im Bauwesen – Numerische Werkstoffmechanik” an der Universität für Bodenkultur in Wien. Gemeinsam bilden diese Professuren ein international ausgerichtetes Forschungsnetzwerk, das Forschung, praxisnahe Anwendung und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses miteinander verbindet.

