fischer startet Impfkampagne im Betrieb

Eigenes Fitness-Studio dient als Impfzentrum

Für den Start der heute beginnenden betrieblichen Impfkampagne ist die Unternehmensgruppe bestens aufgestellt. Im Drei-Minuten-Takt können Impfungen durchgeführt werden. Allerdings mangelt es an ausreichend Impfstoff.

Um 8:00 Uhr führte Dr. Michael Schmelzle heute früh die erste Impfung durch. Jeden Tag könnte der fischer Betriebsarzt insgesamt 128 Impfungen geben. Dafür wurde eigens das fischer Fitness-Studio am Hauptsitz des Unternehmens in Tumlingen in ein Impfzentrum mit drei Impfkabinen umgebaut. Jedoch erhält das Unternehmen aktuell für die laufende Woche nur 120 Impfdosen von Biontech/Pfizer. Für die kommende Woche sind 84 Impfdosen bestätigt. Das deckt den Bedarf an benötigten Impfdosen nicht ab. 

Aufgrund der geringen Verfügbarkeit an Impfstoff wird sich die Impfkampagne bei fischer darum voraussichtlich über die nächsten Wochen hinziehen, bis alle interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Erstimpfung bei fischer erhalten haben. 

Unterdessen hatte das Landessozialministerium vor Wochen das Pilotprojekt „Impfen im Mittelstand“ angekündigt und durchgeführt. Derweil stellte man sich bei fischer die Frage, warum ein solches Pilotprojekt in Unternehmen als eine Art Probelauf überhaupt durchgeführt werden muss. Stünde genügend Impfstoff zur Verfügung, könnten bei fischer in wenigen Tagen alle interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zunächst die Erst- und später dann die Zweitimpfung erhalten. 

Für die Impfung im Unternehmen wurde in Abstimmung mit der Geschäftsführung und dem Betriebsrat im Vorfeld eine interne Priorisierung vorgenommen. Dabei wurde festgelegt, welche Mitarbeitergruppen zunächst einen Impftermin erhalten. Insbesondere Mitarbeiter, die aufgrund ihrer Tätigkeit nicht im Homeoffice arbeiten können, werden zuerst geimpft.

Zuvor wurde in einer internen Umfrage zum Thema „Impfen im Betrieb“ abgefragt, wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Interesse an einer solchen Impfung haben. Das Ergebnis: Sehr viele Beschäftigte möchten sich impfen lassen, wobei auch deutlich wurde, dass zahlreiche bereits eine Impfung beim Hausarzt oder im Impfzentrum erhalten haben. 

Außerdem gab es bereits vor drei Wochen spontan die Möglichkeit, ein Impfangebot über eine Arztpraxis in der Region zu nutzen. Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten sich mit AstraZeneca oder Johnson & Johnson impfen lassen. Diese Möglichkeit wurde vom Unternehmen und dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dankend angenommen. Auch in den kommenden Tagen besteht in der Arztpraxis die Möglichkeit, fischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson zu impfen. 

Hier finden Sie die Presseinformation zum Download.

fischer Betriebsarzt Dr. Michael Schmelzle startet die Impfkampagne der Unternehmensgruppe in Tumlingen.

Bild: fischer

Wolfgang Pott

Leiter Unternehmenskommunikation

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