Neuer Höhepunkt in New Jersey – mit cleverer Fassadentechnik

99 Hudson Street eröffnet – mit fischer FZP II Ankern

Über den Dächern des Bundesstaats New Jerseys erhebt sich der Wolkenkratzer 99 Hudson Street, dessen Außenarbeiten Anfang November erfolgreich abgeschlossen werden konnten. An der vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF) streben vertikale Streifen aus JMS Jura-Kalkstein bis etwa ein Drittel Höhe ab Straßenniveau das Hochhaus hinauf. In den Zwischenbereichen, den oberen Stockwerken und der Krone öffnet sich der Stahlbetonbau mit blauem Glas dem umliegenden Raum. Rund 110.000 fischer FZP II Anker befestigen die Kalkstein-Platten der Gebäudehülle.
274 Meter ragt 99 Hudson Street empor und gilt damit als höchstes Gebäude in Jersey City und im Bundesstaat New Jersey. Von 2016 bis 2020 wurde der 79 Stockwerke umfassende Wolkenkratzer errichtet. Bauherr ist China Overseas America, Inc., der US-Zweig des in Hongkong ansässigen Unternehmens COHL. Auf 137.000 Quadratmetern sind 781 Wohneinheiten im Hochhaus untergebracht, von denen viele bereits bezogen wurden. Die Lage an der westlichen Seite des Hudson Rivers ermöglicht einen Panoramablick auf die Skyline von Manhattan, mitsamt der Freiheitsstatue, dem One World Trade Center und der George-Washington-Brücke. Neben Wohnungen bietet das Gebäude auf rund 1.400 Quadratmetern Fläche für Einzelhandel und einen mehr als 1.300 Quadratmeter großen öffentlich zugänglichen Bereich. „99 Hudson Street lässt das sich weiterentwickelnde, zunehmend gefragte Viertel weiter aufleben“, sagt Alexander Kaluzhny, Projekt-Architekt bei dem beauftragten Architekturbüro Perkins Eastman. „Wichtig ist hierbei die zeitlos-elegante Gebäudeansicht, die sich mit überdimensionalen Glaselementen dem Umraum öffnet und durch die edle Kalkstein-Verkleidung zum Blickfang wird.“ 

Neben den hohen optischen Ansprüchen stellte die 25.000 Quadratmeter große Fassade die Bauplanenden und -ausführenden vor weitere Herausforderungen. „Extreme Windlasten wirken an dem Hochhaus, das zu den höchsten Wohngebäuden der USA zählt. Hinzu kamen die großformatigen, schweren Natursteinplatten“, sagt Constantin Wiegert, Leiter Fassaden- und Brandschutzsysteme bei der Unternehmensgruppe fischer. „Unsere Befestigung per Hinterschnitt-Technik war diesen Herausforderungen gewachsen. Eine speziell für das Projekt angepasste Befestigungslösung ermöglichte die sichere Befestigung der Fassadenplatten. Auch dank der engen Zusammenarbeit mit dem Natursteinlieferanten und dem Fassadenbauer sowie unserem Vertriebspartner in den USA verlief der Prozess von der Idee über die Planung und statische Berechnung bis zur Ausführung dabei besonders fließend.“ 

Gewählt wurde der fischer Zykon-Plattenanker FZP II in der Ausführung 13x30 M8/SO/13 AL, der in der Stückzahl von rund 110.000 verbaut wurde. Diese Anker sorgen für eine formschlüssige und daher völlig spreizdruckfreie Befestigung, die von der Gebäudeansichtsseite selbst im Fugenbild nicht sichtbar ausgeführt ist. „Wir freuen uns, dass die Kunden die Vorteile der fischer Hinterschnittanker erkannt haben und dass wir den gesamten Installationsprozess von Anfang bis Ende begleiten konnten“, sagt Louisa Tett, Eigentümerin der PROBE Rainscreen Facade Systems, dem Lieferanten der FZP II Anker in USA. Anders als bei Randbefestigungen ist mit der Hinterschnitt-Technik die Realisierung einer Elementfassade und werkseitige Vorfertigung möglich. Die Fassadenelemente wurden in den bayrischen Werken des Natursteinlieferanten JMS Jura Marble Suppliers mit hinterschnittenen Bohrlöchern versehen. „Wir produzierten in kurzer Zeit über 20.000 m² Jura-Kalksteinplatten mit jeweils vier bis acht Ankerlöchern sowie verschiedenen anderen Bearbeitungen“, sagt Magdalena Schönwetter, stellvertretende Geschäftsführerin des Natursteinlieferanten JMS. „fischer stand uns in allen Projektphasen mit technischer Beratung unterstützend zur Seite – in Deutschland sowie auch am Projektstandort in den USA.“ Anschließend wurden die kompletten Fassadenmodule mitsamt Anker und Naturstein beim Fassadenbauer Gamma in Miami zusammengefügt und nach Jersey City auf die Baustelle geliefert. 

Ergebnis ist eine dauerhaft sicher befestigte, repräsentative Gebäudeansicht des Wolkenkratzers 99 Hudson Street, der das Stadtbild News Jerseys aufwertet und die Lebensqualität im Viertel weiter erhöht.  
 
 

Hier finden Sie die Presseinformation zum Download.

Bild 1:

Hinter der opulenten 25.000 Quadratmeter großen Fassade des Wolkenkratzers 99 Hudson Street steckt fischer Hinterschnitt-Technologie.

Bild: Michael Young

Bild 2:

Mit einer Höhe von 270 Metern überragt das Hochhaus 99 Hudson Street jedes andere Gebäude in Jersey City und prägt zukünftig die Skyline der Stadt.

Bild: Peter Titmuss / 123rf

Bild 3:

Harmonische Gebäudeansicht: Dank der fischer Hinterschnitt-Technik sind an der Fassade des Wolkenkratzers 99 Hudson Street keine Befestigungspunkte zu sehen.

Bild: Michael Young

Bild 4:

Bau der Fassade des Wolkenkratzers 99 Hudson Street im Oktober 2017.

Bild: fischer

Bild 5:

Fassade des Wolkenkratzers 99 Hudson Street. Rund 110.000 fischer FZP II Anker befestigen die Kalkstein-Platten.

Bild: Lenny Spiro

Bild 6:

Fassade des Wolkenkratzers 99 Hudson Street.

Bild: Lenny Spiro

Bild 7:

Bau der Fassade des Wolkenkratzers 99 Hudson Street.

Bild: Wally Gobetz

Katharina Siegel-Rieck

Pressereferentin
Befestigungssysteme

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