fischer Automotive eröffnet neues Werk in Serbien

Erweiterte Fertigungskapazitäten im Südosten Europas

Der deutsche Automobilzulieferer fischer Automotive hat ein neues Werk im serbischen Jagodina eröffnet. Damit erweitert das Unternehmen aus dem Schwarzwald seine Produktionskapazitäten in Europa deutlich und bleibt nahe an den wichtigen Knotenpunkten des weltweiten Automobilmarktes. Außerhalb Europas hat fischer Automotive Landesgesellschaften in den USA und in China.

„Wir freuen uns sehr über die Eröffnung des fischer Automotive Werks in Jagodina. Ein so bedeutendes Unternehmen wie fischer stärkt Serbien immens. Dem Unternehmen und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wünschen wir viel Erfolg und alles Gute“, sagte der serbische Präsident Aleksandar Vučić bei der Eröffnungsfeier, die in feierlichem Rahmen am 10. Juni unter Einhaltung strenger Corona-Regeln stattfand. An der Veranstaltung in der neuen Werkshalle nahmen auch die serbische Wirtschaftsministerin sowie weitere hochrangige Vertreter der serbischen Regierung teil. 

Der neue Standort bietet fischer Automotive die Möglichkeit, weiter zu wachsen. Serbien befindet sich auf dem Weg zu einem aufstrebenden Industrieland. Ein hohes Ausbildungsniveau, qualifiziertes Personal, eine gute Infrastruktur und ein positives Investitionsklima ermöglichen fischer Automotive einen guten Start mit seinen Aktivitäten in Serbien. Zudem sind in der Region Unternehmen aus der Automotive-Branche angesiedelt, wodurch das entsprechende Fertigungs-Know-how hinsichtlich Spritzgusstechnologien bereits vorhanden ist und sich wertvolle Synergien ergeben.    

„Unser neues Werk in Jagodina ermöglicht es uns, unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen, da der Produktionsstandort Deutschland inzwischen zu teuer geworden ist“, sagte Prof. Klaus Fischer, Inhaber der weltweit tätigen Unternehmensgruppe fischer, zu der fischer Automotive gehört, zur Eröffnung. Er bedankte sich bei Serbiens Präsident Aleksandar Vučić und den Regierungsvertretern für die stets unkomplizierte und flexible Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg, die den neuen Standort in so kurzer Zeit möglich machte. 

Ein besonderer Dank galt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Serbien und am Hauptsitz in Deutschland, die es trotz der Corona-Beschränkungen gemeinsam geschafft haben, den neuen Standort in Rekordzeit aufzubauen: Im Mai vergangenen Jahres war der Start. Seither wurden Räumlichkeiten, Administrations- und Logistikprozesse sowie der Maschinenpark errichtet. Nur zehn Monate später, im Februar dieses Jahres, wurden schon die ersten Produkte hergestellt. „Alle serbischen und deutschen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sehr gut als Team zusammengearbeitet“, sagte Prof. Fischer.

Das neue Gebäude von fischer Automotive hat eine Gesamtfläche von 8.500 Quadratmetern. Dort sind Spritzguss, Montage, Logistik und der Verwaltungsbereich untergebracht. „Die Belegschaft wird bis auf 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wachsen. Damit wird fischer Automotive zu einem bedeutenden Arbeitgeber in der Region“, sagt Johannes Konrad, Sprecher der Geschäftsführung von fischer Automotive, der den neuen Standort in Jagodina als „wichtigen Eckpfeiler für eine erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens“ bezeichnet.  Künftig werden dort Lüftungsdüsen für Kunden wie Mercedes, die Volkswagen-Gruppe und BMW produziert. 
  
Das Produktspektrum des Unternehmensbereichs fischer Automotive umfasst neben den Lüftungsdüsen auch Getränkehalter, Ablagefächer, Ladeklappen für E-Mobile und Multifunktionskomponenten, die für Ordnung und Komfort im Auto sorgen. Jährlich werden mehrere Millionen Fahrzeuge, zu denen renommierte E-Mobile zählen, mit Produkten von fischer Automotive ausgestattet.

Hier finden Sie die Presseinformation zum Download.

Bild 1:

Prof. Klaus Fischer, Inhaber der Unternehmensgruppe fischer, und Serbiens Präsident Aleksandar Vučić eröffnen das neue Werk von fischer Automotive in der serbischen Stadt Jagodina.

Bild: fischer Automotive
Bild 2:

Prof. Klaus Fischer bei seiner Rede zur Eröffnung des neuen Werkes in Serbien.

Bild: fischer Automotive

Bild 3:

Das neue Werk von fischer Automotive in Serbien.

Bild: fischer Automotive

Wolfgang Pott

Leiter Unternehmenskommunikation

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