Der Fahrzeuginnenraum als emotionales Erlebnis

Automobilzulieferer kooperiert mit Hochschule Reutlingen

Staus, unzählige LKW, Umleitung durch Baustellen: Die meisten Deutschen wünschen sich, die Zeit während des Autofahrens stressfreier gestalten zu können. Die Lösung hierfür wird bereits auf der Straße getestet: Fahrzeuge, die sich selbstständig fortbewegen. Im Rahmen eines Kooperationsprojektes werden Studierende der Hochschule Reutlingen mit dem Automobilzulieferer fischer automotive sytems ein Semester lang am Fahrzeuginnenraum der Zukunft arbeiten. Der entsprechende Vertrag wurde jetzt unterzeichnet.

Entstehen sollen Konzeptansätze und Designideen, die den vielfältigen Anforderungen des Fahrzeuginnenraums der Zukunft nachkommen. Interaktive Materialien und Virtual-Reality-Anwendungen sind dabei innovative Möglichkeiten, die von den Studierenden in ihren Projektarbeiten integriert werden können. Eine der Herausforderungen wird auch sein, Ideen für modulare Stau-Räume zu finden.

„Es ist jedes Semester aufs Neue faszinierend zu sehen, welche innovativen Konzept- und Designansätze unsere Studierenden im Rahmen von Projektaufgaben entwickeln. Die Mobilität wird neu erfunden“, führt Prof. Michael Goretzky, Dekan der Fakultät Textil & Design und einer der betreuenden Professoren des Semesterprojektes mit fischer automotive systems aus.

Praktische Unterstützung erhalten die Studierenden des Studiengangs Transportation Interior Design von einem renommierten Projektgeber aus Horb am Neckar: fischer automotives systems fertigt für sämtliche Automobilhersteller weltweit kinematische Innenraum-Komponenten wie Lüftungsdüsen oder Cupholder. Start des Kooperationsprojektes wird zum Sommersemester im Frühjahr 2019 sein. Die Ergebnisse werden im Sommer 2019 im Rahmen einer Werkschau der Öffentlichkeit vorgestellt werden. „Wir freuen uns schon sehr auf die Zusammenarbeit und sind natürlich gespannt auf das Ergebnis“, erklärt Dr. Martin Kurth, Entwicklungsleiter bei fischer automotive systems, der das Projekt firmenseitig betreut.

Das Semesterprojekt trifft Experten zufolge genau den Nerv der Zeit: Einer Umfrage der Unternehmensberatung Bain & Company zufolge soll das Marktvolumen der Funktionen zum autonomen Fahren im Jahr 2025 bei rund 26 Milliarden Dollar liegen.

 


Hier finden Sie die Presseinformation zum Download.

fischer automotive systems in Horb am Neckar stellt kinematische Innenraum-Komponenten her. Der Automobilzulieferer unterstützt Studierende der Hochschule Reutlingen beim Gestalten eines Design-Entwurfs für den Fahrzeug-Innenraum der Zukunft.
Bild: fischer/Jakob Studnar
Die Fahrgäste sitzen sich gegenüber: Entwurf der Fakultät Textil & Design der Hochschule Reutlingen für Sitzgelegenheiten im „Automobil der Zukunft“.
Bild: Hochschule Reutlingen/Landsgesell/Vollmar/Li

Sandra Roth

Pressereferentin
fischertechnik, fischer automotive systems, fischer Consulting

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