Anti-Korruption

Leitsatz 12

fischer verurteilt jegliche Arten der Korruption und Vorteilsgewinnung durch illegale und unethische Vorgehensweisen. Dies gilt für sämtliche Tätigkeiten der Unternehmensgruppe und auch für alle Länder, in denen fischer aktiv ist. Im Firmenleitbild ist seit Jahrzehnten „seriös“ ein Grundwert, der jede Art von Bestechung (aktive Korruption) und Bestechlichkeit (passive Korruption) ausschließt. Ein Verstoß gegen die Firmenwerte wird nicht akzeptiert und entsprechend geahndet.

Compliance beschränkt sich bei fischer aber nicht nur auf Anti-Korruptionsmaßnahmen. Vielmehr erfordert Compliance verantwortungsvolles Handeln eines jeden Einzelnen, das im Einklang mit allen maßgeblichen Gesetzen, dem fischer Leitbild und internen Richtlinien steht.

Um regelkonformes Verhalten sicherzustellen und zu fördern, werden Führungskräfte und Beschäftigte im Rahmen eines Trainingsprogramms zu Leitbild und Compliance jährlich geschult. Dadurch erhalten die Beschäftigten das Rüstzeug, um richtige Entscheidungen in schwierigen Situationen zu treffen und Risiken zu minimieren. Ein Schwerpunkt liegt darauf, den Beschäftigten zu vermitteln, wie Korruption, Betrug, Unterschlagung und Untreue vermieden werden. 
Die Betriebsvereinbarung „Verhaltenskodex“ enthält verbindliche Verhaltensregeln zum Umgang mit Vorteilen, zur Auswahl von Lieferanten und Dienstleistern und zum Umgang mit Informationen sowie Regeln zur Umsetzung einschließlich der Definition der zentralen Anlaufstellen für die Meldung von Hinweisen zu Verstößen. Zum Umgang mit Vorteilen wurde zudem eine Online-Entscheidungshilfe erstellt. Im Rahmen der Internationalisierung des internen Kontrollsystems (IKS) werden Mindestkontrollen für wesentliche Prozesse vom zentralen IKS-Arbeitskreis den Landesgesellschaften vorgegeben und in lokale Risikokontrollmatrizen überführt. Jede Landesgesellschaft hat einen IKS-Koordinator bestellt, der die Kontrolldurchführung überwacht.
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