Mitarbeiterwohlbefinden

Um die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in einer globalisierten, schnelllebigen Weltwirtschaft meistern zu können, sind motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein entscheidender Faktor. Nicht zuletzt deshalb investiert die Unternehmensgruppe fischer viel in die Gesundheitsförderung der Belegschaft, um die Gesundheit aller Mitarbeiter jeden Alters positiv zu unterstützen und das Wohlergehen sowie die Motivation zu fördern (SDG 3 „Gesundheit und Wohlergehen“). So gibt es die Möglichkeit, einen Betriebsarzt aufzusuchen, oder Fitness-Kurse im Klaus Fischer BildungsZentrum zu belegen. Regelmäßige Audits im gesamten Unternehmen stellen sicher, dass alle Arbeitsplätze – im Büro 
ebenso wie in der Produktion oder Logistik – ergonomisch sind. Derzeit werden schrittweise alle Arbeitsplätze mit höhenverstellbaren Schreibtischen sowie Akustikelementen ausgestattet, sodass diese einem modernen Bürokonzept mit Fokus auf Ergonomie und Lärmreduktion entsprechen.

 

Für ihre Belegschaft und die Betriebsrentner unterhält die Unternehmensgruppe fischer ein eigenes Fitness-Studio, das auch außerhalb der Geschäftszeiten genutzt werden kann. Neben hochwertigen Geräten zum Muskelaufbau oder zum Training der Ausdauer kann man hier auch abwechslungsreiche Sportkurse belegen oder entspannende Massagen genießen. Ausgebildete Fitness-Trainer und Physiotherapeuten beantworten Fragen und unterstützen dabei, sportliche Ziele zu erreichen.

Das umfangreiche Kursangebot wird regelmäßig um neue Sportarten erweitert, wie beispielsweise Jumping-Fitness, Qigong und Faszien-Training. Ebenso kamen in der Vergangenheit auch medizinische Massagen, Kinesio-Taping, Vibrationstherapie, physiotherapeutische Befunderhebung und Trainingsplanerstellung hinzu. Das Angebot der Hautfaltenmessung mit anschließender Beratung eignet sich beispielsweise ideal, um Training, Ernährung oder Lebensstil zu verbessern und zur Optimierung des Gesamtsystems beizutragen. Und auch außerhalb des fischer Fitness-Studios spielen Gesundheitsthemen eine wichtige Rolle: So unterstützt Ernährungsberater Sven Bach die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Ernährungsvorträgen und den „Gesund ernähren-Wochen“ im Betriebsrestaurant. Des Weiteren wird das Thema „Schlafen“ in Seminarreihen und Vorträgen aufgegriffen interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit geboten, ihre Schlafqualität mithilfe einer externen Beratung zu verbessern. 

Die Betriebsrestaurants bieten täglich verschiedene und frisch zubereitete Menüs sowie Salate oder Gemüse-Buffets. Hinzu kommt ein fettreduziertes und schonend gegartes Fitnessgericht für all diejenigen, die sich besonders bewusst und gesund ernähren möchten. Alle Mahlzeiten werden von fischer bezuschusst, damit die Belegschaft ein qualitativ hochwertiges Essen zu einem attraktiven Preis erhält. 

Mit den vielfältigen Maßnahmen rund um das betriebliche Gesundheitsmanagement sorgt fischer für eine hohe Gesundheitsquote an den deutschen Standorten, insbesondere im Vergleich zu Unternehmen einer ähnlichen Betriebsgrößenklasse in Baden-Württemberg. 

Die Flexibilisierung der Pausen- und Arbeitszeiten schafft die Möglichkeit, Kurse auch während der Mittagspause zu belegen, und fördert einmal mehr die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Um diese weiter zu steigern und die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhöhen, wurde in 2018 an allen deutschen Standorten eine Betriebsvereinbarung zum mobilen Arbeiten verabschiedet. Seitdem können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig auch von Zuhause aus arbeiten.

Arbeitssicherheit bei fischer

Seit jeher sind die Themen Arbeitssicherheit und Erhaltung der Gesundheit der Belegschaft ein Teil des Selbstverständnisses bei fischer. Eine über viele Jahrzehnte gewachsene Arbeitsschutzstruktur stellt sicher, dass gesetzliche und behördliche Vorgaben bekannt sind und ganzheitlich umgesetzt werden Mit einer ausgeprägten Präventionsarbeit, in Anlehnung an die DGUV-Strategie „Vision Zero“, gestaltet fischer die Arbeits- und Lebenswelt mit dem Ziel, jegliche Arbeitsunfälle zu vermeiden. Diese Strategie basiert auf der Überzeugung, dass sich letztlich jeder Unfall verhindern lässt, wenn Führungskräfte und Beschäftigte bereits im Vorfeld das Richtige tun.

Zum Ziel von null Arbeitsunfällen tragen mehrere Bausteine bei:

  • In enger Zusammenarbeit mit den Beschäftigten entstehen detaillierte Gefährdungsbeurteilungen, anhand derer alle Arbeitsbereiche analysiert und Maßnahmen für sichere Arbeitsplätze 
    definiert werden.
  • Alle Beschäftigten können sich aktiv zum Thema Arbeitssicherheit einbringen: Kritische Situationen am Arbeitsplatz oder Beinaheunfälle werden an die entsprechenden Stellen gemeldet, und im täglichen Shopfloor entstehen Lösungen zur Gefährdungsbeseitigung und -minimierung, deren Umsetzung direkt 
    abgestimmt wird.

  • Über das digitale Verbandbuch sind Auswertungen zu Verletzungsschwerpunkten möglich, um weitere Maßnahmen zur Unfallvermeidung zu definieren und umzusetzen.

  • Eine ausführliche Ereignisanalyse zeigt detailliert auf, durch welche Ursachen es zu einem Ereignis kam. In Zusammenarbeit mit den Führungskräften und den Beschäftigten werden dann Maßnahmen definiert, um diese Gefährdungen in einem Akzeptanzbereich anzusiedeln.

  • Geplante Tätigkeiten werden über eine Vor-Ort-Gefährdungsanalyse (LMRA) geprüft. Bei möglichen Gefährdungen werden noch 
    vor Beginn der Arbeiten konkrete Maßnahmen umgesetzt.

  • Mögliche Gefährdungen bei Arbeiten mit und durch Fremdfirmen 
    und Dienstleiter werden in einer baustellenbezogenen Gefährdungsbeurteilung betrachtet und, wenn nötig, konkrete Maßnahmen zu noch mehr Sicherheit an Bau- und Arbeitsstelle definiert.
Seit Herbst 2018 koordiniert und standardisiert ein zentraler Ansprechpartner das Thema Arbeitssicherheit an allen deutschen Standorten. In seiner Funktion berät der Kollege Führungskräfte zu den Themen Arbeits- und Gesundheitsschutz. Zudem koordiniert er Sicherheitsbegehungen sowie deren Umsetzung und unterstützt bei der Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen. Oberstes Ziel: Arbeitsunfälle zu reduzieren. Risiken und Gefährdungen 
werden fortlaufend betrachtet, Maßnahmen eingesteuert und umgesetzt. Der hohe Stellenwert bei der Reduzierung und Verhütung von  Arbeitsunfällen anhand von präventiven Maßnahmen zeigt sich auch an anderer Stelle: Unter anderem werden verpflichtende Schulungen für alle Führungskräfte zum Thema „Verantwortung im Arbeitsschutz“ durchgeführt. Die Beschäftigten werden schon beim Einstieg ins Unternehmen oder im täglichen Shopfloor zu den Themen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sensibilisiert. Durch die aktive Unterstützung der Mitarbeiter werden Sicherheitsthemen direkt angesprochen sowie Präventivmaßnahmen erarbeitet und umgesetzt. Dabei geht es auch um psychische Aspekte.

Darlehen zu günstigen Konditionen und zinslose Vorschüsse

Zur Überbrückung finanzieller Engpässe gewährt die Unternehmensgruppe fischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Darlehen und Vorschüsse zu sehr günstigen Konditionen.

Unterstützungsverein

Außerdem wird den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ihren Angehörigen in Notsituationen mit Zahlungen aus dem eigenen Unterstützungsverein geholfen. Diese Leistung kann zum Einsatz kommen, wenn jemand unverschuldet in Not gerät und diese Notlage alleine nicht meistern 
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