Der fischer Nachhaltigkeitskompass

Um bestehende Strukturen für nachhaltiges Wirtschaften zu stärken und weitere Handlungsfelder auszumachen, orientiert sich fischer an der WIN-Charta und an den Sustainable Development Goals (deutsch: Nachhaltige Entwicklungsziele). Beide Konzepte bieten den Stakeholdern Transparenz, indem sie verantwortungsbewusstes Handeln von Unternehmen vergleichbar machen.

Die WIN-Charta setzt Selbstverpflichtung, Eigeninitiative und Außenkommunikation von Unternehmen voraus und ist auf die baden-württembergische Wirtschaftsstruktur ausgerichtet. Ihre regionale Komponente ist ein herausragendes Merkmal.

Über die zwölf Leitsätze der WIN-Charta verpflichten sich Unternehmen zu Grundwerten, einem verantwortungsvollen Umgang mitder Umwelt und zur Identifikation mit ihrer Region. Auch Aspekte wie Menschen- und Arbeitnehmerrechte, Integration oder Ressourceneffizienz gehören dazu.

Dabei stehen für fischer aktuell fünf der insgesamt zwölf Leitsätze besonders im Fokus:


Diese Schwerpunkte werden im fischer Nachhaltigkeitsmanagement ausführlich erläutert, spezifiziert und mit Kennzahlen hinterlegt. Die übrigen Leitsätze aus dem Set der WIN-Charta werden ebenfalls berücksichtigt und könnten in ihrer Relevanz mittelfristig den einen oder anderen Hauptleitsatz ablösen. Die in Baden-Württemberg initiierte WIN-Charta erfüllt alle Anforderungen der EU für Nachhaltigkeitsberichterstattung. Bereits vor ihrer Einführung setzte fischer auf eine aktive Nachhaltigkeitskommunikation und bekannte sich damit zu seiner unternehmerischen Verantwortung. Vor Einführung des CSR-Richtlinien-Umsetzungsgesetzes im Frühjahr 2017, aus dem auch die WIN-Charta hervorging, erfüllte fischer bereits alle Anforderungen der EU-Richtlinie 2014/95/.

WIN-Projekt – Klaus Fischer spendet 40.000 Euro an Kitas in der Region

Unserem Firmeninhaber Klaus Fischer ist es ein großes Anliegen, in die Bildung junger Menschen zu investieren. Dies beginnt für ihn bereits in den Kindertagesstätten. Nun erhalten abermals sieben Kitas großzügige Spenden aus der Klaus Fischer Stiftung. „Investitionen in die Aus- und Weiterbildung sind Zukunftsinvestitionen“, sagt Prof. Fischer. Auch setzt er sich seit jeher für die Förderung der Auszubildenden und DH-Studierenden in unserem Unternehmen ein. Darüber hinaus unterstützt er persönlich, mit unserem Unternehmen oder über seine Klaus Fischer Stiftung Kitas und Schulen in der Region sowie Universitäten. So engagiert sich unser Unternehmen an zahlreichen Aktionen, die Kinder an Wirtschaftsunternehmen heranführen. „Kinder sollten Unternehmen schon im frühen Alter kennenlernen und dabei über den Tellerrand hinausblicken“, sagt unser Firmeninhaber. „Wir müssen schon im Kleinkindalter beginnen, die Begeisterung für Technik zu wecken.“
Als international tätiges Unternehmen berücksichtigt fischer auch die von den Vereinten Nationen definierten Sustainable Development Goals (SDG), ein international gültiges Rahmenprogramm für globale Nachhaltigkeitsaktivitäten. Aus insgesamt 17 übergreifenden Zielen bestehend, benennen die SDG die wirtschaftlich, gesellschaftlich oder ökologisch dringlichsten Handlungsfelder. Daraus ergeben sich weitere potenzielle Handlungsfelder und damit Ziele, aus denen Unterziele abgeleitet werden können. Um diese zu erreichen, gehören zu den wichtigsten Partnern neben den Unternehmen auch Regierungen und Zivilgesellschaften.

fischer fokussiert sich auf sechs Schwerpunktthemen der SDG:

Diese Schwerpunktthemen bestimmen die nachhaltige Ausrichtung von fischer im Hinblick auf Produkte, Märkte, Produktion und Beschaffung. Hinzu kommt die Verpflichtung als Marktführer, wirtschaftlich erfolgreich und dabei verantwortungsbewusst gegenüber Mitarbeitern, Umwelt und Gesellschaft zu agieren. Die Orchestrierung der fischer Nachhaltigkeitsperformance ergibt sich aus der Verknüpfung von fischer Leitbild („DNA des Unternehmens“), fischer ProzessSystem (fPS, „Muskelgruppe des Unternehmens“) und dem Nachhaltigkeitsmanagement („Nervensystem des Unternehmens“). Äußere und innere Signale werden somit registriert, interpretiert und im Sinne des ökologischen, ökonomischen und sozialen Verantwortungsbewusstseins aktiv bearbeitet. Im Nachhaltigkeitsmanagement der Unternehmensgruppe fischer sind sowohl die Unternehmenswerte Ertragsorientierung, Innovation, Eigenverantwortlichkeit und Seriosität als auch die bewährten Prozesssysteme konsequent integriert. Dadurch ist ein authentisches Erscheinungsbild von fischer sichergestellt – nach innen wie nach außen.

Das Ergebnis ist der fischer Nachhaltigkeitskompass.

Dieses Instrument erfasst die strategischen Herausforderungen des Unternehmens: Prominente Themen wie Digitalisierung und Industrie 4.0 bewegen sich im Reigen mit weiteren Handlungsfeldern der Nachhaltigkeit. Sämtliche Herausforderungen und Handlungsfelder sind aus unserer Sicht Teilprojekte des fischer Nachhaltigkeitsmanagements und werden mit entsprechenden Kennzahlen hinterlegt. Dadurch wird die Grundlage für eine iterative, nachhaltige Unternehmenssteuerung geschaffen

„Nachhaltiges unternehmerisches Handeln ist verantwortungsvolles Handeln, das den langfristigen ökonomischen Erfolg im Einklang mit Umwelt und Gesellschaft anstrebt.“


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